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Die Tierhaltungsgilde
Schon wenn man über den Deich geht entdeckt man die ersten Ausläufe der Lietz. "Achtung Schafe!" bzw. das, was Schafe so hinterlassen. Bis Anfang Mai verweilen die Schafe noch auf den schuleigenen Weiden, bis sie dann von Eckard Wilken (dem Leiter der Gilde) und einem mutigen Helfer zum Dorfdeich getrieben werden. Ab diesem Zeitpunkt geht es in der Gilde wieder wesentlich entspannter zu als in der Winterzeit. Die Gilde ist in zwei Gruppen aufgeteilt: Schafe und Galloways. Jedes Mitglied hat wöchentlich zwei feste Termine, an denen es die Tiere füttern muss. Dann heißt es nämlich: Schafe am Vormittag raus auf die Weide, am Abend wieder in den Stall, jeden Tag dreimal Schafe und Galloways füttern, sowie noch zusätzlich zwei extra Zeiten an denen das Flaschenlamm Mabel gefüttert werden muss.

 

Außerdem muss man die Zeit im Stall mit sehr komplizierten Mathematikformeln verbringen, denn bevor man ins Stallbuch einträgt, dass alles erledigt ist, sollte man noch überprüfen, ob auch wirklich alle Schafe im Stall sind. Das gestaltet sich äußerst schwierig, wenn alle Schafe durcheinander laufen, um auch ja den Platz mit dem meisten Kraftfutter zu erwischen. Wenn das ohne größere Probleme überstanden ist, kann man ins Stallbuch eintragen: "Schafe im Stall und gefüttert.", womit der Dienst für diesen Tag erledigt wäre. Im Sommer beschäftigt sich die Gilde damit, die Weiden für den Winter wieder vorzubereiten, was bedeutet, dass alle auf den Weiden rumwuseln, alte Zäune abreißen und neue aufbauen. Oft passiert es auch, dass man eine Person ganz alleine und verzweifelt mit einer Schlauchtrommel antrifft, auf der in diesem Fall kein Schlauch, sondern Teile des Mobilzauns aufgewickelt sind. Aber auch dieses stellt sich meist als lustige Arbeit heraus, wenn sie auch für Arbeitsunmotivierte weniger geeignet ist.
by anni



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