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hl–aktuell · das spiekerooger lietz–magazin |
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Aktuelles von der HL–Schule Spiekeroog
Der 15. Oktober war für 26 Schüler der Beginn ihres großen Abentueers: Die 19. Reise der High Seas High School wurde in Hamburg verabschiedet. Wegen eines technischen Problems an der Welle musste die eigentliche Abreise dann zwar einige Tage verschoben werden, aber mittlerweile hat die "Johann Smidt" mit den HSHS–SchülerInnen an Bord bereits spanische Gewässer erreicht und das "Outward–Bound"–Leben hat richtig begonnen. Wie jedes Jahr, fahren auch dieses Jahr Schüler und Schülerinnen der Lietz mit auf diese aufregende Reise, dabei zweimal über den Atlantik. Zu diesem Anlass haben wir uns vor der Abreise mit den vier Teilnehmern von der Lietz getroffen um darüber zu sprechen. Als wir sie fragten, was für Gefühle sie beim Gedanken an die HSHS haben, verfielen sie erst alle in nachdenkliches Schweigen, doch dann sprudelte es nur so aus ihnen raus. Neben großer Vorfreude haben sie auch großen Respekt vor dem Meer und der Reise, vor dem „Ungewissen“, wie sie es nennen, Angst davor sich von seinem Leben hier und von seinen Freunden zu distanzieren. Erwartet wird viel Müdigkeit und Schulstress, neben den alltäglichen Wachen. Aber auch eine persönliche Weiterentwicklung und dass sie alle danach die Welt mit anderen Augen sehen. Und dass vielleicht auch besondere Freundschaften entstehen könnten.
159 Bilder von der Verabschiedung in Hamburg >>
Danach kam uns die Frage in den Sinn, was sie denn als erstes machen
wollen, wenn sie nach der Atlantiküberquerung, das erste mal wieder
festes Land unter den Füßen haben. Klar war sofort, dass
Kontakt nach Hause und zu Freunden aufgenommen wird und danach erstmal
alles auf sich wirken lassen und die Umgebung erkunden. Wir haben auch
darüber gesprochen worauf man sich weniger freut... GANZ KLAR ist
das die Seekrankheit! Und danach dieses das Gefühl aus der Welt zu
sein, auf dem Schiff ohne Handyempfang. Auch dass auf dem Schiff nicht
viel Abwechslung zu finden sein wird und dass immer eine gewisse
Abhängigkeit von dem Team besteht. Ziemlich große Freude
kommt bei dem Gedanken daran auf, Landschaften zu sehen, die man nur von
Postkarten kennt. Ganz besonders sind unsere HSHS–Fahrer gespannt
auf das Gefühl, etwas geschafft zu haben wenn man auf dem Schiff
einen Sturm überstanden hat oder bei jedem Landgang. Und irgendwie
freuen die Vier sich ein bisschen auf "das Ganze" und fiebern
der Abreise entgegen. Somit sind schon gemischte Gefühle da, aber
es überwiegt die Freude darauf, eine solch einzigartige Erfahrung
machen zu dürfen.
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hl–aktuell Nr. 74
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© 2011 by HL–Spiekeroog |