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Aktuelles von der HL–Schule Spiekeroog
17. Oktober 2011 – 42. Kalenderwoche, 74. Ausgabe
 
Die HSHS 2011 ist gestartet:
Abreise mit Hindernissen – Interview–Eindrücke

Der 15. Oktober war für 26 Schüler der Beginn ihres großen Abentueers: Die 19. Reise der High Seas High School wurde in Hamburg verabschiedet. Wegen eines technischen Problems an der Welle musste die eigentliche Abreise dann zwar einige Tage verschoben werden, aber mittlerweile hat die "Johann Smidt" mit den HSHS–SchülerInnen an Bord bereits spanische Gewässer erreicht und das "Outward–Bound"–Leben hat richtig begonnen. Wie jedes Jahr, fahren auch dieses Jahr Schüler und Schülerinnen der Lietz mit auf diese aufregende Reise, dabei zweimal über den Atlantik. Zu diesem Anlass haben wir uns vor der Abreise mit den vier Teilnehmern von der Lietz getroffen um darüber zu sprechen. Als wir sie fragten, was für Gefühle sie beim Gedanken an die HSHS haben, verfielen sie erst alle in nachdenkliches Schweigen, doch dann sprudelte es nur so aus ihnen raus. Neben großer Vorfreude haben sie auch großen Respekt vor dem Meer und der Reise, vor dem „Ungewissen“, wie sie es nennen, Angst davor sich von seinem Leben hier und von seinen Freunden zu distanzieren. Erwartet wird viel Müdigkeit und Schulstress, neben den alltäglichen Wachen. Aber auch eine persönliche Weiterentwicklung und dass sie alle danach die Welt mit anderen Augen sehen. Und dass vielleicht auch besondere Freundschaften entstehen könnten.

 
 

159 Bilder von der Verabschiedung in Hamburg >>
Zum Blog der 19. HSHS 11/12 >>
Was ist High Seas High School...? Alles zum Projekt >>

Danach kam uns die Frage in den Sinn, was sie denn als erstes machen wollen, wenn sie nach der Atlantiküberquerung, das erste mal wieder festes Land unter den Füßen haben. Klar war sofort, dass Kontakt nach Hause und zu Freunden aufgenommen wird und danach erstmal alles auf sich wirken lassen und die Umgebung erkunden. Wir haben auch darüber gesprochen worauf man sich weniger freut... GANZ KLAR ist das die Seekrankheit! Und danach dieses das Gefühl aus der Welt zu sein, auf dem Schiff ohne Handyempfang. Auch dass auf dem Schiff nicht viel Abwechslung zu finden sein wird und dass immer eine gewisse Abhängigkeit von dem Team besteht. Ziemlich große Freude kommt bei dem Gedanken daran auf, Landschaften zu sehen, die man nur von Postkarten kennt. Ganz besonders sind unsere HSHS–Fahrer gespannt auf das Gefühl, etwas geschafft zu haben wenn man auf dem Schiff einen Sturm überstanden hat oder bei jedem Landgang. Und irgendwie freuen die Vier sich ein bisschen auf "das Ganze" und fiebern der Abreise entgegen. Somit sind schon gemischte Gefühle da, aber es überwiegt die Freude darauf, eine solch einzigartige Erfahrung machen zu dürfen.
by redaktion hl–aktuell



hl–aktuell Nr. 74
Die Themen:


Editorial
HSHS 2012/2013
EWO 2011
HSHS im Atlantik
Techno–Beathaus
2. Tag der Offenen Tür
Küstenschutz–Arbeiten
19. HSHS startet in HH
Judo–AG
Henkes Abschied
Umweltpreis für Lietzer
Jahresstart 11/12
Tag der Offenen Tür
 
 
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